Wichtige Trading Begriffe – leicht erklärt

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Die wichtigsten Begriffe im Trading einfach erklärt

Der Einstieg in die Welt des Tradings kann anfangs überwältigend wirken – voller Fachbegriffe, Abkürzungen und Konzepte, die für Anfänger wie eine eigene Sprache erscheinen. In diesem Blogbeitrag erkläre ich dir die wichtigsten Begriffe im Trading, einfach und verständlich – damit du dich sicherer fühlst und schneller durchstarten kannst.

Dir muss klar sein – diese Begriffe tauchen immer wieder auf und sind wie die Vokabeln beim Erlernen einer Sprache. Das muss sitzen. 

PS: In unserem kostenlosen Grundlagenkurs gehen wir natürlich nochmals genauer auf diese Begriffe ein und erklären Sie dir an Beispielen.

📈 1. Long und Short

Long und Short bezeichnet erst einmal die Handelsrichtung, in welche du Traden willst. Willst du auf steigende oder fallende Kurse beim ausgewählten Finanzinstrument setzen?

  • Long (Long-Position): Du kaufst einen Vermögenswert (z. B. eine Aktie) in der Hoffnung, dass der Preis steigt, um ihn später teurer zu verkaufen.

  • Short (Short-Position): Du verkaufst etwas, das du dir geliehen hast, in der Erwartung, dass der Preis fällt – um es später günstiger zurückzukaufen.

🧠 Merksatz: Long = Steigende Kurse nutzen, Short = Fallende Kurse nutzen.

💰 2. Hebel (Leverage)

Der Hebel im Trading (auch Leverage genannt) ist ein „Kapitalverstärker“ , mit dem du mit einem kleinen Kapitaleinsatz eine größere Marktposition bewegen kannst. Das bedeutet: Du kannst mit weniger eigenem Geld größere Gewinne erzielen – aber auch größere Verluste riskieren.

Der Hebel erlaubt es dir, mit mehr Kapital zu handeln, als du eigentlich besitzt. Beispiel: Mit einem Hebel von 10:1 kannst du mit 1.000 € Eigenkapital eine Position im Wert von 10.000 € eröffnen.

➡️ Vorteil: Höheres Gewinnpotenzial.
⚠️ Nachteil: Höheres Verlustrisiko – auch über das eingesetzte Kapital hinaus, wenn kein Schutzmechanismus aktiv ist.

3. Stop-Loss & Take-Profit

Sobald du einen Trade eingehst, sollte dir klar sein , wo dein Gewinnziel und deine Verlustbegrenzung liegt. Eben diese beiden Faktoren werden als Take-Profit und Stop-Loss bezeichnet.

  • Stop-Loss: Ein automatischer Verkaufsauftrag, um Verluste zu begrenzen. Du legst fest: Wenn der Kurs X erreicht, wird verkauft.

  • Take-Profit: Ein automatischer Verkaufsauftrag, um Gewinne zu sichern, sobald ein bestimmter Kurs erreicht wird.

Diese Werkzeuge helfen dir, deine Emotionen aus dem Spiel zu lassen und systematischer zu handeln.

4. Pips, Lots und Spreads

  • Pip: Die kleinste mögliche Kursveränderung eines Währungspaares im Forex-Handel. Meist entspricht ein Pip 0,0001.

  • Lot: Die Standardgröße eines Handels. 1 Lot = 100.000 Einheiten der Basiswährung.

1000 Einheiten: 0,01 Lot (Microlot)
10.000 Einheiten: 0,1 Lot (Minilot)

100.000 Einheiten: 1 Lot 

Handelst du z.b. 1 Lot EURUSD, bewegst du jeweils 100.000 Euro und Dollar.

 

 

  • Spread: Die Differenz zwischen Kaufpreis (Ask) und Verkaufspreis (Bid). Er ist die “unsichtbare” Handelsgebühr.

Beispiel: Der Dax steht z.b. bei 23.500 Punkten. Dein Kaufpreis liegt aber bei 23.501 Punkten. Dieser eine Punkt ist der Spread – quasi eine Gebühr, die der Broker erhebt. Diese Gebühr kann je nach Finanzinstrument, Handelszeit oder aktuelle Lage (z.b. Nachrichten) stark schwanken. 

5. Volatilität

Volatilität beschreibt, wie stark die Preise schwanken

  • Hohe Volatilität: Große Kursbewegungen in kurzer Zeit → mehr Chancen, aber auch mehr Risiko.

  • Niedrige Volatilität: Ruhiger Marktverlauf → weniger Risiken, aber auch weniger Potenzial. 

Preisveränderungen treten immer grundsätzlich aufgrund  von Angebot und Nachfrage auf. Natürlich können z.B. Nachrichten, Unternehmenszahlen, politisiche Ereignisse, makroökonomische Daten entsprechend starken Einfluss auf Angebot und Nachfrage – und entsprechend die Preise haben. 
Beispiel: Siehe Chartbild zu Corona Zeiten. Hier hatten wir eine enorme Unsicherheit unter den Investoren. Diese Unsicherheit führte zu Gewinnmitnahmen und schließlich sogar zu Panik, was einen enormen Verkaufsdruck erzeugte.

6. Technische und Fundamentalanalyse

Es gibt verschiedene Wege, eine Handelsentscheidung zu treffen. Natürlich sollte man sich hier bestmöglich vorbereiten und einen Trade nicht aus dem Bauch heraus treffen oder anhand von Mondkonstellationen, Wahrsagern oder sonstigen Ritualen. Anerkannte Methoden sind die Technische und Fundamentale Analyse.

  • Technische Analyse: Analyse auf Basis von Charts, Indikatoren und Mustern. Ziel: Kursverläufe vorhersagen.

  • Fundamentalanalyse: Analyse auf Basis von Wirtschaftsdaten, Unternehmenskennzahlen oder Nachrichten.

Hier gibt es kein besser oder schlechter. Viele Trader kombinieren beide Ansätze, um bessere Entscheidungen zu treffen. Wir agieren auch so und zeigen dir in unserem kostenlosen Grundlagenkurs beide Ansätze.

7. Psychologie & Risiko-Management

Trading ist nicht nur Mathematik – Emotionen spielen eine riesige Rolle. Wir behaupten sogar, dass dein eigentlicher Endgegner zwischen deinen Ohren ist. Also sprich Trading ist im Endeffekt ein Kampf gegen dich selbst.
Disziplin, Geduld und ein guter Plan sind absolut entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein.

Risikomanagement bedeutet u. a.:

  • Nicht mehr als 1–2 % des Kapitals pro Trade riskieren.

  • Diversifikation nutzen (nicht alles auf eine Karte setzen).

  • Regeln befolgen – auch wenn’s schwerfällt.

Fazit

Die Trading-Welt wirkt anfangs komplex – aber mit den richtigen Begriffen im Gepäck wird sie überschaubar und strategisch zugänglich. Natürlich gehört zum erfolgreichen Trading mehr dazu, als nur ein paar Grundbegriffe zu kennen. Trotzdem hilft dir dieser Beitrag dabei, eben diese Grundbegrifflichkeiten besser zu verstehen.
Wenn Du Tradinganfänger bist und tiefer in die Materie einsteigen willst – ohne teure Kurse zu buchen – dann ist unser kostenloser Grundlagenkurs genau das Richtige. Hier lernst Du alle Basics Stück für Stück und hast nach dem Kurs ein sehr gutes Fundament für deine weitere Tradingkarriere.

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Über den Autor

Michael G.. - Founder PimpYourTrading

Michael ist einer der Gründer von PimpYourTrading . Sein Aufgabengebiet liegt vor allem in den wöchentlichen Analysen und fundamentalen Ausblicken für unsere Mitglieder. Zudem betreut Michael die Trader Helfen Trader Gruppe und ist Mit-Entwickler des Grundlagenkurses

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