Trendflow System – den Trend im Trading einfach erkennen

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Wie Du den Trend im Trading in nur 2 Minuten erkennst...

Hallo Trader,

Die meisten Trader scheitern nicht, weil sie dumm sind.

Sie scheitern, weil sie den Trend falsch definieren. Oder gar nicht erst versuchen, ihn zu definieren.

74% bis 89% der Retail-Trader verlieren Geld. Das war schon immer so. Über 27 Jahre. 8 Millionen Trader. 295 Millionen Trades.

Das Problem ist nicht mangelndes Wissen. Das Problem ist mangelnde Struktur.

Ich zeige Dir einen 3-Schritte-Prozess, den ich seit 2020 in meinem Live-Trading nutze. Kein Hokuspokus. Keine 17 Indikatoren. Nur Klarheit.

 

Was ein Trend wirklich ist

Ein Trend beschreibt die allgemeine Bewegungsrichtung eines Marktes über einen bestimmten Zeitraum.

Steigende Kurse bilden einen Aufwärtstrend. Fallende Kurse einen Abwärtstrend. Seitwärts laufende Kurse einen Seitwärtstrend.

Das klingt simpel. Ist es auch.

Die Schwierigkeit liegt nicht in der Definition. Die Schwierigkeit liegt in der konsequenten Anwendung.

Denn Trends nutzt Du, um Wahrscheinlichkeiten für zukünftige Kursbewegungen besser einzuschätzen. Ohne Trend-Erkennung tradest Du blind.

Schritt 1: Zeitrahmen-Klarheit – Die Basis für alles

Hier scheitern die meisten bereits.

Ein Aufwärtstrend im 5-Minuten-Chart kann im Daily-Chart nur eine Korrektur sein. Du siehst einen Trend. Der Markt sieht etwas anderes.

Du musst immer mehrere Zeiträume beachten.

Ich nutze zwei Zeiteinheiten: Daily und H1.

Warum genau diese beiden? Weil sie mir zeigen, ob der kurzfristige Trend mit dem mittelfristigen Trend übereinstimmt. Wenn beide in die gleiche Richtung zeigen, habe ich Klarheit.

Wenn sie unterschiedlich sind, handle ich nicht.

Das ist der Filter, der Dich vor den meisten schlechten Trades bewahrt.

Der 2-Minuten-Guideline

Innerhalb von einer Minute kannst Du den vermeintlichen Trend bestimmen und interessante Handelsituationen erkennen.

Wie?

Ich nutze zwei gleitende Durchschnitte: Den EMA 200 und den EMA 50.

Die Regel ist simpel:

Ist in beiden Timeframes (Daily und H1) der EMA 50 über dem EMA 200, haben wir einen Aufwärtstrend. Ich suche Long-Setups.

Ist in beiden Timeframes der EMA 50 unter dem EMA 200, haben wir einen Abwärtstrend. Ich suche Short-Setups.

Sind sie unterschiedlich, wird nicht gehandelt.

Das ist die gesamte Methode.

 

Schritt 1: 
Daily Chart. Der blaue EMA50 liegt über dem roten EMA 200.

Also sind wir im Daily LONG

Schritt 2:

Auf den Stundenchart wechseln. Hier gilt das gleiche Prinzip. Spannende Handelszonen haben wir nur dann, wenn wir den gleichen Trend haben.

Zonen markieren

Als Beispiel sind nun alle Zonen, wo wir sowohl im H1 als auch Daily long gerichtet sind mit einer grünen Box markiert. Das hilft dir das ganze zu visualisieren.

Was man hier eben sehr gut erkennt. Vermeintliche Korrekturen werden dabei relativ gut herausgefiltert.  Da Ganze lässt sich dann zum Beispiel noch mit dem Stoch RSI Indikator verfeinern.

Stoch RSI als "Warnsignal"

Hier geht es dann vor allem darum, frühzeitig das Ende der vermeintlichen Bewegung festzustellen und somit schon VOR dem EMA Cross auf Short entsprechend das Trading zu stoppen oder nicht mehr auf Signale zu reagieren.

Ich achte beispielweise dann darauf, ob der Stoch RSI im Tageschart im Extrembereich (über 80 bzw unter 20) kreuzt und einen Richtungswechsel andeutet.

Einfachheit schlägt Komplexität

Viele Trader arbeiten mit 5 oder 6 verschiedenen Indikatoren.

Warum reicht mir diese Kombination aus Daily und H1?

Weil diese Methode eine einfache Lösung darstellt, dass wir in zwei Timeframes die gleiche Trendrichtung haben. So filtern wir Korrekturen heraus.

Mehr Indikatoren bedeuten nicht mehr Klarheit. Sie bedeuten mehr Verwirrung.

Marktstruktur verstehen – Higher Highs und Higher Lows

Nachdem Du mit den EMAs die Trendrichtung bestimmt hast, kommt natürlich der Blick aufs Chart. Die EMA Variante zuvor ist nur eine sehr einfache Methode um grundsätzlich spannende Handelszonen zu definieren. Willst du z.b. Trendfolgestrategien dann einsetzen, bedarf es dann entsprechend natürlich noch einer Trendanalyse.

Higher Highs und Higher Lows sind Dein praktischer Kompass.

In einem Aufwärtstrend macht der Markt höhere Hochs und höhere Tiefs. In einem Abwärtstrend macht der Markt tiefere Tiefs und tiefere Hochs.

Das ist keine Theorie. Das ist Struktur.

Du schaust auf die Kursbewegung und fragst Dich:

Macht der Markt gerade ein neues Hoch, das höher ist als das letzte?

Macht der Markt gerade ein neues Tief, das höher ist als das letzte?

Wenn ja, bist Du in einem intakten Aufwärtstrend.

Wenn der Markt anfängt, tiefere Hochs zu machen, bricht die Struktur. Der Trend schwächt sich ab.

Warum das so wichtig ist

Die Marktstruktur zeigt Dir, ob der Trend noch trägt oder bereits am Ende ist.

Die EMAs geben Dir die Richtung. Die Marktstruktur gibt Dir die Bestätigung.

Ohne diese Bestätigung tradest Du gegen die Struktur. Und das endet selten gut.

So erkennst Du echte Trends

Ein echter Trend hat:

✓ Klare EMA-Ausrichtung in beiden Timeframes
✓ Intakte Marktstruktur (Higher Highs, Higher Lows)
✓ Steigendes Volumen in Trendrichtung
✓ Momentum, das die Bewegung bestätigt

Wenn alle vier Punkte erfüllt sind, hast Du einen Trend, dem Du folgen kannst.

Dein Aktionsplan: Umsetzung in wenigen Schritten

Du hast jetzt die Methode. Jetzt geht es um die Umsetzung.

Schritt 1: Öffne Deinen Chart. Füge den EMA 50 und den EMA 200 hinzu. Nutze Daily und H1 als Timeframes.

Schritt 2: Prüfe die EMA-Ausrichtung. Ist der EMA 50 in beiden Timeframes über oder unter dem EMA 200? Wenn ja, hast Du eine klare Trendrichtung. Wenn nein, handle nicht.

Schritt 3: Analysiere die Marktstruktur. Macht der Markt höhere Hochs und höhere Tiefs (Aufwärtstrend) oder tiefere Tiefs und tiefere Hochs (Abwärtstrend)?

Schritt 4: Bestätige mit Volumen und Momentum. Steigt das Volumen in Trendrichtung? Beschleunigt der Markt?

Schritt 5: Wenn alle Punkte erfüllt sind, hast Du einen Trend. Handle in diese Richtung.

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Über den Author

Michael G.. - Founder PimpYourTrading
Michael ist einer der Gründer von PimpYourTrading . Sein Aufgabengebiet liegt vor allem in den wöchentlichen Analysen und fundamentalen Ausblicken für unsere Mitglieder. Zudem betreut Michael die Trader Helfen Trader Gruppe und ist Mit-Entwickler des Grundlagenkurses

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